Auf zur Jakubzburg in Mortka - Zweiter Hochzeitstag

Auf zur Jakubzburg in Mortka - Zweiter Hochzeitstag

2. Hochzeitstag auf der Jakubzburg Mortka – Drei Tage als Burgherren

Manche Geschenke kann man nicht einpacken. Sie bestehen aus gemeinsamen Erinnerungen, aus überraschten Blicken und aus Momenten, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben.

Genau so sollte unser zweiter Hochzeitstag werden.

Nadine wusste bis zum Schluss nicht, wohin die Reise gehen würde. Alles, was sie wusste, war: Es wartet eine Überraschung auf sie. Am Freitag, dem 17. Juli 2026, war es dann endlich so weit.

Unser Ziel: die Jakubzburg in Mortka.

Eine Burg wie aus einer anderen Zeit

Schon bei der Ankunft war klar, dass dieser Ort etwas Besonderes ist.

Die Jakubzburg ist keine echte mittelalterliche Burg, sondern eine mit unglaublich viel Liebe zum Detail errichtete Fantasieburg. Beim Bau wurden alte Gebäude und historische Bauteile aus der Umgebung sorgfältig integriert. Dadurch wirkt die gesamte Anlage erstaunlich authentisch – fast so, als hätte sie schon seit Jahrhunderten dort gestanden.

Für zwei Nächte durften wir selbst Burgherren sein.

Unsere Unterkunft war die große Burgwohnung mitten im Gemäuer. Jeden Morgen brachte uns der Burgherr persönlich ein liebevoll zusammengestelltes Frühstück im Körbchen. Persönlicher hätte der Start in den Tag kaum sein können.

Unsere kleinen Wikinger auf Entdeckungstour

Natürlich waren wir nicht allein unterwegs.

Unsere beiden Söhne machten ihrem Ruf als kleine Entdecker alle Ehre.

Mats, drei Jahre alt, war voller Energie. Jede Treppe musste erklommen, jeder Turm erkundet und jede Ecke untersucht werden. Für ihn war die Burg ein einziges riesiges Abenteuer.

Der kleine Henri, gerade einmal elf Monate alt, krabbelte mit erstaunlicher Geschwindigkeit hinterher. Alles wurde genau beobachtet, überall wollte er sich hochziehen und dabei schenkte er jedem sein fröhliches Lächeln. Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis er seine ersten freien Schritte macht.

Den ersten Tag verbrachten wir damit, die Burg und das Gelände zu erkunden. Der Spielplatz wurde ausgiebig getestet, bevor wir Oma Petra und Opa Gerd auf dem nahegelegenen Campingplatz am Silbersee besuchten. Sie unterstützten uns an diesem Wochenende und standen mit ihrem Wohnmobil direkt am See.

Zum Abschluss des Tages gab es dort gemeinsam eine leckere Pizza.

Plötzlich wurde es dunkel …

Der Abend hielt jedoch noch eine Überraschung bereit.

Auf einmal fiel der Strom aus.

Und zwar nicht nur für ein paar Minuten.

Erst am nächsten Tag kehrte der Strom zurück.

So saßen wir plötzlich mitten in einer riesigen Burg – ohne Licht, ohne Strom und fast ganz allein.

Nadine war das ehrlich gesagt nicht ganz geheuer. Zwischen den dicken Steinmauern, den Türmen und der nächtlichen Ruhe entwickelte die Burg plötzlich eine ganz andere Atmosphäre.

Für mich machte genau das einen Teil des Abenteuers aus.

Unser Hochzeitstag

Am 18. Juli, unserem zweiten Hochzeitstag, kamen Oma Petra und Opa Gerd zur Burg.

Gemeinsam bekamen wir vom Burgherrn eine spannende Führung über das gesamte Gelände. Dabei erfuhren wir viel über die Entstehung der Jakubzburg und die vielen historischen Baumaterialien, die beim Bau verwendet wurden.

Anschließend stärkten wir uns im Burgcafé.

Der hausgemachte Kuchen war hervorragend und definitiv einen Besuch wert.

Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten wir auf dem Campingplatz am Silbersee.

Während Oma und Opa sich liebevoll um die Kinder kümmerten, hatten Nadine und ich endlich einmal Zeit nur für uns. Gemeinsam gingen wir im Restaurant essen und konnten unseren Hochzeitstag ganz entspannt genießen.

Solche Momente sind mit zwei kleinen Kindern selten geworden – und deshalb umso wertvoller.

Neue Freundschaften

Zurück auf der Burg wartete schon das nächste kleine Abenteuer.

Mats lernte die kleine Mathilde kennen, die mit ihren Eltern ebenfalls Gäste der Burg war und im Burgturm übernachtete.

Innerhalb weniger Minuten spielten beide miteinander, als würden sie sich schon ewig kennen.

Genau solche Begegnungen machen Familienurlaube so besonders.

Mehr als nur eine Burg

Zur Jakubzburg gehört weit mehr als das beeindruckende Gemäuer.

Ein idyllischer Teich, ein gemütliches Burgcafé, ein Spielplatz sowie Lamas, Ziegen und Hasen sorgen dafür, dass Familien hier viel entdecken können.

Besonders spannend fanden wir auch die große Veranstaltungsfläche mit Tribünen.

Hier finden regelmäßig Ritterspiele, Mittelalterfeste, Theateraufführungen, Konzerte und spektakuläre Shows statt – sogar actionreiche Inszenierungen, bei denen Ritter gegen Bagger kämpfen und die modernen Maschinen die Rolle der "Bösen" übernehmen.

Und die Burg wächst weiter.

Geplant sind ein ganzes mittelalterliches Feriendorf mit kleinen Ferienhäusern sowie eine Kirche als gemeinschaftlicher Treffpunkt.

Man spürt überall, dass dieses Projekt mit viel Leidenschaft weiterentwickelt wird.

Abschied im Regen

Am Sonntag hieß es schließlich Abschied nehmen.

Während draußen der Regen in Strömen fiel, machten wir uns auf den Heimweg.

Am glücklichsten war wahrscheinlich Mats.

Kaum zu Hause angekommen, konnte er endlich wieder mit seinem gesamten Spielzeug spielen.

Nach einem erlebnisreichen Wochenende ließen wir den Rest des Tages ganz gemütlich ausklingen.

Unser Fazit

Dieses Wochenende war weit mehr als nur ein Kurzurlaub.

Es war Zeit als Familie.

Zeit zu zweit.

Zeit für Abenteuer.

Und genau solche Erinnerungen bleiben.

Die Jakubzburg Mortka ist kein historisches Bauwerk – aber sie schafft etwas, das viele echte Burgen nicht mehr schaffen: Sie lässt ihre Besucher für einen Moment in eine andere Welt eintauchen.

Für uns war sie der perfekte Ort, um unseren zweiten Hochzeitstag zu feiern.

Und wer weiß …

Vielleicht kehren die Hobbyvikings eines Tages wieder als Burgherren zurück. ⚔️🛡️

 

Zum Abschluss noch etwas... Ich habe ihn gefunden, endlich, den heiligen Gral zur digitalen Welt...

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